Das Spiel der starken Männer

Wie die Fußball-WM den Nationalismus stärkt

Bild redpear Hristov | Kermann GbR

Im Sommer 2026 findet die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada statt. Zeitgleich, am 4. Juli 2026, feiern die USA den 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Es ist wahrscheinlich, dass US-Präsident Trump die WM in seine America-First-Politik einbinden wird. Damit verstärkt er eine globale Entwicklung, denn seit Jahren nutzen Staatschefs den Fußball für Nationalismus. Der türkische Präsident Erdoğan lässt Stadien in Regionen errichten, in denen seine Partei beliebt ist. Und Saudi-Arabien treibt mit der Austragung der WM 2034 die Transformation voran. Doch wie können die demokratischen Prozesse rund um das größte Sportereignis der Welt gewahrt bleiben? Wie sollten die internationalen Fußballverbände auf die politische Instrumentalisierung der ausrichtenden Staaten reagieren? Welche Möglichkeiten haben die Fans weltweit diese Entwicklungen aktiv zu beeinflussen?

Mittwoch 8. Juli 18.30 Uhr
Judenhof | Parchimer Straße 6a | 19348 Perleberg

Das Spiel der starken Männer
Wie die Fußball-WM den Nationalismus stärkt

Begrüßung
Dr. Caroline Hähnel | Förderverein Judenhof Perleberg e.V.
Urban Überschär | Leiter des Landesbüros Brandenburg der Friedrich-Ebert-Stiftung

Vortrag
Ronny Blaschke | Buchautor und Journalist

Diskussion mit dem Publikum
Moderation Urban Überschär
Ausklang und informeller Austausch

eine Veranstaltung des Förderverein Judenhof Perleberg e.V. in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Potsdam